Akteursvielfalt im ländlichen Raum

Die Vielfalt der 18 Teilnehmer*innen des 4. Online-Stammtisches der Regionalmarke war ebenso hoch wie die Themenauswahl. Die Landfrauen aus Hadeln (Doris Wettwer und Anette Jäger) und Wesermünde (Heike Bahr und Anneke Hellberg) waren genauso vertreten wie Landwirt*innen und Produzent*innen (Obsthof Eckhoff, Biolandhof Woltmann, Wolfgang Frey), Wissenschaft (Linda Böhm und Alistair Adam Hernandez) ,Landvolk, Politik, Regionalmanager und engagierte und interessierte Menschen aus der Region.

Es wurde deutlich, dass die Herausforderungen im ländlichen Raum und auf den Höfen unserer Region vielschichtig sind. Ob und wieweit eine Regionalmarke auch Themen wie Bildung und Ernährung an Schulen, „Hilfestellung beim Größer werden“ für Betriebe und Direktvermarkter oder Kommunikationsschnittstelle zwischen Konsumenten und Produzenten leisten kann, ist noch nicht absehbar. Das entstehende Netzwerk und die Sensibilisierung für diese Themen kann es zumindest annähernd erreichen.

Jedoch scheint der Wunsch da zu sein, mehr als eine Onlineplattform zu entwickeln. Um eine Regionalmarke erfolgreich zu etablieren, braucht es eine Vielzahl an Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und mit vielen Ideen. Denn es geht nicht nur um Arten-, sondern auch um Akteursvielfalt.

Aus dieser Initiative heraus kann etwas großartiges für die Region entstehen.

Auch wenn jede Reise mit dem ersten Schritt beginnt, ist den meisten klar, dass das noch ein weiter Weg sein kann. Aber mit weiten Wegen kennen wir uns im ländlichen Raum bekanntlich gut aus. Bei uns in der Region würde man sagen: Denn man tau.

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