Naturküste ist am Start!

Am 15. Oktober war es endlich soweit: die Website der Naturküste ist offiziell online! Monatelang haben wir auf diesen Tag hingefiebert und schlaflose Nächte verbracht um Euch die ideale Plattform zu bieten!

Dabei sind wir unserer Idee stets treu geblieben: faire, nachhaltige Produkte aus der Region auf einer Kunden- und Anbieterfreundlichen Plattform, um sowohl Regionalität, Nachhaltigkeit, als auch Umweltschutz des Elbe-Weser-Dreiecks zu stärken.

Ob uns das gelungen ist? Finde es selbst heraus! Auf https://www.naturkueste.de!

Naturküste rückt näher

Die Planungen laufen auf Hochtouren, die Regionalmarke Naturküste erfolgreich an den Start zu bringen. Ein wichtiger Baustein ist eine übersichtliche, verständliche und ansprechende Onlineplattform für Produzent*innen und Verbraucher*innen, die so gut wie fertig ist.

Damit alle Produkte und Angebote im besten Licht stehen, haben wir eine Fotografin und Onlinemarketingexpertin engagiert, die sich um ansprechende Fotos der Produkte und Angebote kümmert. Jeder Produzent und jede Produzentin kann sich nun bei uns melden und professionelle Fotos vom Betrieb, von Menschen und von Produkten gegen eine kleine Gebühr machen zu lassen, denn gute Fotos verkaufen deutlich mehr.

Die Abholung, Lieferung und Kommissionierung wird durch einen externen Logistiker übernommen, jeder Produzent erhält täglich eine Nachricht über die verkauften Waren und stellt diese an einem vereinbarten Abholort zur Verfügung. Der Kunde bekommt dann bereits am Folgetag seine Bestellung bequem bis zur Haustür oder an einem Abholungsort in einem nächstgelegenen Dorfladen ausgeliefert. Für Produzenten und Kunden wird es so einfach wie möglich sein, hochwertige Ware aus der Region zu bekommen.

Das aktuelle Wetter lässt vielen Produzenten kaum Zeit, im Büro zu arbeiten, denn die Ernte und Kulturpflege ist im vollen Gange. Damit unsere Region mit all ihren Produzenten jedoch fit für den Markt der Zukunft vorbereitet ist, lohnt es sich, die Zeit zu nehmen und den Onlinemarktplatz Naturküste zu nutzen. Unter www.naturkueste.de kann sich jetzt jeder Anbieter und jede Anbieterin bereits eintragen.

Meldet Euch bei uns, wenn ihr Fragen, Anregungen oder Hilfestellungen bei der weiteren Vorgehensweise benötigt, wir stehen euch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Je mehr wir sind, desto attraktiver wird es für die Verbraucher, regionale Produkte online zu erwerben.

Die Würfel sind gefallen! Die Naturküste geht an den Start

Nach einer mehrmonatigen Umfrage auf hadeln.org, Einholung von Expertenmeinungen und vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben wir uns nun entschieden: Die Regionalmarke wird den Namen Naturküste tragen.

hier geht’s zur Seite https://naturkueste.de

Es gab unglaublich viele und tolle Vorschläge, die mal unterhaltsam, mal kreativ und mal altbekannt waren. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. In der Endauswahl standen Naturküste, Deichland und Küstentüte. Insbesondere Deichland passt eigentlich gut zu unserer Region, da jede Samtgemeinde und Stadt Deiche hat, ob Nordseedeich, Ostedeich oder Kanaldeich. Jedoch ist dieser Begriff leider als Domain im Internet schon vergeben.

Naturküste ist ein sehr attraktiver Begriff, insbesondere von Seiten der Werbebranche wird er bevorzugt. Küste verortet den Begriff in den Norden Deutschlands und Natur stellt das dar, was unsere Region ausmacht und auf den auch in Zukunft ein besonderes Augenmerk gelegt werden soll.

Insbesondere die verschiedenen Landschaften wie Geest, Moor, Marsch, Wald und Watt machen unsere Region zu einer ganz besonderen Region mit ganz viel Natur und damit einhergehend viel Platz für Erholung, Inspiration und Abenteuer. In Verbindung mit den tollen Produzent*innen gelingt es uns, die Naturküste in der Region und darüber hinaus bekannt zu machen und erfolgreich zu gestalten.

Für eine vielfältige, nachhaltige und zukunftsorientierte Region!

Digitaler Botschafter der Regionalmarke (m/w/d)

Moin an Dich!

Wir sind dabei, eine Regionalmarke für unsere Region zu entwickeln. Willst Du mitmachen? Dann melde Dich bei uns.

Voraussetzungen:

– Erfahrungen im Bereich SEO, SEA, Social Media und Presse

– Erfahrungen im Bereich Kamera und Bildbearbeitung

– Erfahrungen im Bereich Videodreh/Videoschnitt

– Planung und Durchführung der Marketingmaßnahmen

– Einwandfreie Rechtschreibung in Deutsch

– Eine gutes Auge für Fotos und Videos

– Offenes und freundliches Auftreten

– Affinität zu Lebensmitteln, Landwirtschaft und Naturschutz

– Kreativ- und Ideenreich sein

– Mobil sein

Gut zu wissen:

– Teilzeit- und Vollzeitanstellung möglich

– Homeoffice

– flexible Arbeitszeiten

Wenn du Dir vorstellen kannst, in unserem Team zu arbeiten, dann melde dich gerne bei mir.

Kontakt: Hjördis Plate / Handy: 01520-8551621 / email: plate-galloway@web.de

Von Erzeugung zu Vermarktung

Der 6. Online-Stammtisch der Regionalmarke war mit 11 netten Menschen gut besucht. Die Themenvielfalt nimmt seit der Idee vor einem Jahr immer weiter zu. Es zeigt sich immer mehr, dass wir mit der Entwicklung einer Regionalmarke auf dem richtigen Weg in der richtigen Zeit sind. Für viele Landwirte und Landwirtinnen ist die Direktvermarktung in unserer Region noch nicht üblich, da die Milch und das Getreide von der Genossenschaft und das Vieh von Händler abgeholt wird. „Wir können es hinbekommen, von der reinen Erzeugung von Produkten hin zur Vermarktung an den Endkunden zu kommen“, so Ada Fischer vom Biohof Fischer aus Arensch, die seit vielen Jahren in diesem Bereich Erfahrung mit ihrem eigenen Laden gemacht hat. Daher ist eine gemeinsame Vermarktung über eine Plattform der Regionalmarke ein guter Weg, heimische Produkte an den Endkunden zu vermarkten und dabei noch Qualitätsversprechen zu gewährleisten.

Das Thema Getreideveredelung wurde diskutiert und kann für unsere Region ein interessanter Betriebszweig sein, den es weiter zu prüfen gilt. „Grundsätzlich gilt bei neuen Betriebszweigen, dass es weh tun muss, wenn man was ausprobiert. Denn dann kümmert man sich auch um den Erfolg“ ist die Devise von Johanna Schäper, vom Bioobsthof Schäper aus Geversdorf.

Und nicht zuletzt ist die Entwicklung von neuen Vertriebskanälen und Produktideen auch eine Chance für die Dörfer des ländlichen Raumes, damit landwirtschaftliche Betriebe abseits des Prinzips von „wachsen oder weichen“ eine Chance bekommen, ihre fairen Produkte an den Markt zu bringen.

Regiomarken-Update: Produzenten, Tourismus, Stammtisch, Förderung

Liebe Leute, Schlag auf Schlag geht es bei uns grad zu im Regionalmarken-Team. Hier in Kürze:

  • Produzenten: ein weiterer Produzenten-Workshop liegt hinter uns. Wichtige Erkenntnisse sind dazu gekommen bzgl. Lager und Logistik. Die Frage nach der möglichen Firmierung wird größer. Dieses Thema wird aktuell von uns bearbeitet und wir sind guter Dinge, bald konkreter dazu Infos liefern zu können.
  • Umfrage: Stand heute haben 300 Menschen an der Umfrage zum Regionalmarken-Namen teilgenommen. Die Umfrage ist sehr wichtig für uns alle. Wer noch nicht teilgenommen hat, bitte hier kurz stoppen mit dem Lesen, teilnehmen UND dann noch kurz im eigenen Netzwerk z.B. Facebook, Instagram, whatsapp Status teilen. Hier klicken: https://hadeln.org/umfrage
  • Förderung: Wir haben gute Nachrichten erhalten! Der digitale Marktplatz für uns alle wird gefördert. Somit können wir nun noch einen Gang höher schalten und haben bereits zwei Stellen besetzt, die uns in Zukunft unterstützen werden. Im August möchten wir mit dem digitalen Marktplatz starten.
  • Stammtisch: Findet heute wieder statt. Wenn es noch passt, kurz eine Mail an Harry senden: harry@hadeln.org Ansonsten bemühen wir uns, einmal pro Monat einen Termin anzubieten. Im Moment noch digital, bald hoffentlich wieder im Café Neuhaus.
  • Tourismus: Auch andere Regionen binden den Tourismus bei der Entwicklung einer Regionalmarke mit ein. Daher beginnen wir damit zu prüfen, ob Interesse an einer Zusammenarbeit besteht und wie sie aussehen könnte. Uns geht es auch darum, unsere schöne Region bekannter zu machen und ein Thema, das uns alle – auch laut Umfrage, an der Ihr teilgenommen habt – bewegt, die tolle Natur hier bei uns, bekannter zu machen. Aus dem Grund haben wir Kontakt zu dem außergewöhnlichen Übernachtungsanbieter sleeperoo aufgenommen. Die Cubes vermitteln ein unmittelbares Gefühl, in der Natur zu übernachten. „Übernachten im WOW“, dafür steht sleeperoo. Mehr Infos zu sleeperoo hier klicken Dabei sind die Cubes ein Marketing Tool, um Destinationsmarketing zu bertreiben. Wir haben das Glück, gerade noch einen Cube für diese Saison zu erhalten. Dieser wurde auch bereits angeliefert 🙂 Sobald touristische Übernachtungen wieder möglich sind, kann man – wenn man eine freie Nacht ergattert – in Otterndorf am Kap Jakob nächtigen. Diese einzigartige Location bietet nicht nur das Erlebnis am Wasser mit Blick auf Natur und vorbeifahrende Schiffe, sondern lenkt auch insgesamt die Aufmerksamkeit auf die Natur, auf unsere Region. Wenn dieser Cube gut angenommen wird, würden wir gern auch unsere anderen Naturlandschaften (Moor, Wald etc.) für das nächste Jahr damit einbinden. Damit bieten wir nicht nur Übernachtungen im WOW, sondern machen auf das aufmerksam, was uns zum Teil hier auch ausmacht: Einzigartige Natur.
  • PS: Wir hoffen, dass der Cube in Otterndorf bald buchbar ist. Dann sichert Euch schnell eine einzigartige Naturlocation für einen besonderen Tag.

1. Produzenten-Workshop am 19.03.2021

Für das Regionalmarken-Team steht fest: Das „Wir“ steht an erster Stelle – denn um die Marke letztendlich nachhaltig am Markt etablieren zu können, ist es besonders wichtig, die Erwartungen und Wünsche aller Akteure in das Vorhaben einfließen zulassen. Ein elementarer Teil des Projektes sind die Landwirt*innen und Produzent*innen, die mit ihren regionalen Produkten später das Herzstück eines gemeinsamen Online-Marktplatzes bilden.

Gemeinsam mit sechs engagierten und interessierten Produzent*innen eröffneten wir am 19.03. eine Reihe neuer Online-Gesprächsrunden: Die Produzenten-Workshops. Wir wollten von den Produzenten wissen: Wie muss unsere gemeinsame Regionalmarke sein, damit sie zu euch passt? Welches Qualitätsversprechen wollen wir geben? Und wie müssen die Lieferketten gestaltet sein, sodass sie sich in den Alltag der Produzent*innen so einfach wie möglich integrieren lassen? Eine rege Diskussion ergab: Je nach hergestelltem Produkt, kommen auf die Produzent*innen und somit auf die Regionalmarke verschiedene Hürden zu – grundsätzlich zeigten sich die regionalen Hersteller*innen aber sehr motiviert, engagiert und sicher, dass mit einem umfassenden Logistikkonzept alle eventuellen Herausforderungen zu meistern sind.

Bezüglich der Qualitätsversprechen der reginalen Produkte, also wofür wir stehen möchten, fielen Begriffe wie: natürlich, so wenig Zusätze wie möglich, ehrlich von hier, kurze Wege, regional.

Im Laufe des Abends ergaben sich weitere Themen, wie z.B. der Transport in nachhaltigen Verpackungen oder die mögliche Gründungsform einer gemeinsamen Unternehmung. Diese nehmen wir mit in die nächsten Gespräche, zu denen ein Stammtisch und weitere Produzenten-Workshops zählen.

Aktueller Stand der Regionalmarke März 2021

Regionalmarke
Gemeinsam mit den Menschen der Region wird der Regionalmarkenname noch entwickelt. Das Wort „Hadeln“ dient aktuell als Platzhalter.

Es wird eine gemeinsame Marke/ ein gemeinsames Label entwickelt (Name, Symbol, Corporate Identity)

Das Verbreitungsgebiet ist noch nicht festgelegt, als regional gilt eine Entfernung zwischen 20 und 100 km. Daher sehen wir den Bereich zwischen Elbe, Nordsee und Weser als zukünftigen Handlungsraum.

Qualitätsversprechen
Gemeinsame Qualitätsversprechen sollen mit den Produzenten entwickelt werden. Die Regionalmarke soll ein Versprechen für Nachhaltigkeit und Qualität sein. Neben dem Aufstellen von Kriterien ist die Kontrolle und Einhaltung zu regeln. Damit das gelingt, muss es auch für die Produzenten machbar sein. Unser Dreiklang besteht aus Natur, Qualität und außergewöhnlich.

Marketing
Die Marke soll über eine große Brandbreite bekannt gemacht werden. Es gibt bereits eine Medienpartnerschaft mit der Niederelbe Zeitung, die Nordseezeitung wird ebenfalls regelmäßig berichten. Die politischen Gremien werden informiert und eingebunden wie auch das Landvolk und die Landfrauen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Die sozialen Medien wird ebenfalls genutzt.

Es wird einen Online-Marktplatz der Regionalmarke geben, der im August 2021 an den Start gehen soll. Es werden Regionalregale in den Läden des Lebensmitteleinzelhandels (Schwerpunkt: Dorfläden) eingerichtet.

Zielgruppe
Zielgruppe der Regionalmarke sind Produzenten, Konsumenten und Touristen.

Lager und Logistik
Es wird ein Zentrallager geben, zu dem die Produzenten die bestellte Ware liefern. Dort werden die bestellten Warenkörbe gepackt und an Abholstationen oder auch zum Kunden nach Hause ausgeliefert. Zunächst an 2 Tagen in der Woche. Eine Logistikstruktur wird vermutlich mit den Weser-Eilboten und der Citipost aufgebaut. Der lokale Einzelhandel wird mit offline/ regionalen Regalen mit eingebunden. Dort werden die Produkte auch ohne Internet zu erwerben sein.

Website/ IT
Aktuell wird die Infrastruktur der Website aufgebaut. Welche Technik brauchen wir, um den Kunden schnell zu beliefern etc. ? Lieferketten, Pfandboxen, Kommunikationswege etc. sind Themen, die wir aktuell lösen möchten. Aufbauend auf den Ergebnissen der Produzenten-Workshops wird die IT/ die Technik aufgebaut. Wer braucht was wann, wie und wo, damit es reibungslos klappt?

Akteursvielfalt im ländlichen Raum

Die Vielfalt der 18 Teilnehmer*innen des 4. Online-Stammtisches der Regionalmarke war ebenso hoch wie die Themenauswahl. Die Landfrauen aus Hadeln (Doris Wettwer und Anette Jäger) und Wesermünde (Heike Bahr und Anneke Hellberg) waren genauso vertreten wie Landwirt*innen und Produzent*innen (Obsthof Eckhoff, Biolandhof Woltmann, Wolfgang Frey), Wissenschaft (Linda Böhm und Alistair Adam Hernandez) ,Landvolk, Politik, Regionalmanager und engagierte und interessierte Menschen aus der Region.

Es wurde deutlich, dass die Herausforderungen im ländlichen Raum und auf den Höfen unserer Region vielschichtig sind. Ob und wieweit eine Regionalmarke auch Themen wie Bildung und Ernährung an Schulen, „Hilfestellung beim Größer werden“ für Betriebe und Direktvermarkter oder Kommunikationsschnittstelle zwischen Konsumenten und Produzenten leisten kann, ist noch nicht absehbar. Das entstehende Netzwerk und die Sensibilisierung für diese Themen kann es zumindest annähernd erreichen.

Jedoch scheint der Wunsch da zu sein, mehr als eine Onlineplattform zu entwickeln. Um eine Regionalmarke erfolgreich zu etablieren, braucht es eine Vielzahl an Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und mit vielen Ideen. Denn es geht nicht nur um Arten-, sondern auch um Akteursvielfalt.

Aus dieser Initiative heraus kann etwas großartiges für die Region entstehen.

Auch wenn jede Reise mit dem ersten Schritt beginnt, ist den meisten klar, dass das noch ein weiter Weg sein kann. Aber mit weiten Wegen kennen wir uns im ländlichen Raum bekanntlich gut aus. Bei uns in der Region würde man sagen: Denn man tau.

Vortrag bei der Tourismuswirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. am 3.2.2021

Immer mehr Menschen wünschen sich Urlaub im Grünen und mit der Natur im Einklang. Das belegt u.a. die Tourismusanalyse aus 2020. Mehr Individualität statt Mainstream! Tourismus, der nicht auf  Masse und Konsum ausgerichtet ist, sondern qualitativ hochwertig und nachhaltig daherkommt – das Reiseverhalten der Menschen verändert sich.

Elke Freimuth, ihres Zeichens Unternehmerin, betreibt zusammen mit Katrin Buck erfolgreich das Baumhaushotel in Otterndorf. Damit aber nicht genug: mit einem sehr engagierten Team macht sie sich stark für die Entwicklung einer eigenen Qualitätsmarke für lokal produzierte Güter.

Regionale, qualitative Lebensmittel herstellen und das Land Hadeln als Genussregion und attraktive hochwertige Tourismusdestination aufzubauen, das ist das Ziel. Wie weit der Plan dazu bereits gereift ist, werden wir erfahren.