Von Erzeugung zu Vermarktung

Der 6. Online-Stammtisch der Regionalmarke war mit 11 netten Menschen gut besucht. Die Themenvielfalt nimmt seit der Idee vor einem Jahr immer weiter zu. Es zeigt sich immer mehr, dass wir mit der Entwicklung einer Regionalmarke auf dem richtigen Weg in der richtigen Zeit sind. Für viele Landwirte und Landwirtinnen ist die Direktvermarktung in unserer Region noch nicht üblich, da die Milch und das Getreide von der Genossenschaft und das Vieh von Händler abgeholt wird. „Wir können es hinbekommen, von der reinen Erzeugung von Produkten hin zur Vermarktung an den Endkunden zu kommen“, so Ada Fischer vom Biohof Fischer aus Arensch, die seit vielen Jahren in diesem Bereich Erfahrung mit ihrem eigenen Laden gemacht hat. Daher ist eine gemeinsame Vermarktung über eine Plattform der Regionalmarke ein guter Weg, heimische Produkte an den Endkunden zu vermarkten und dabei noch Qualitätsversprechen zu gewährleisten.

Das Thema Getreideveredelung wurde diskutiert und kann für unsere Region ein interessanter Betriebszweig sein, den es weiter zu prüfen gilt. „Grundsätzlich gilt bei neuen Betriebszweigen, dass es weh tun muss, wenn man was ausprobiert. Denn dann kümmert man sich auch um den Erfolg“ ist die Devise von Johanna Schäper, vom Bioobsthof Schäper aus Geversdorf.

Und nicht zuletzt ist die Entwicklung von neuen Vertriebskanälen und Produktideen auch eine Chance für die Dörfer des ländlichen Raumes, damit landwirtschaftliche Betriebe abseits des Prinzips von „wachsen oder weichen“ eine Chance bekommen, ihre fairen Produkte an den Markt zu bringen.

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